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Chronik ESV Wels

ESV Chronik – Gewichtheben                              

 

Die Sektion Gewichtheben war ein Gründungsmitglied des Eisenbahnersportvereines im Jahre 1950. Von 1950 bis 1954 wurde im Grieskirchner Bierstüberl trainiert. Sektionsleiter war in diesem Zeitraum Zellinger Max. 1957 war das größte Zugpferd in der Mannschaft Wind Johann. Er hielt seine Kollegen immer wieder an zu trainieren und so war die Mannschaft nicht zum Scheitern verurteilt.

 

Leider sind bis 1959 keine schriftlichen Aufzeichnungen vorhanden, sodass nur vage Berichte über diese Zeit gemacht werden konnten. So erinnerte man sich noch daran, dass 1955-1958 die Sektionsleitung Vogl Helmut über hatte und von 1958 bis 1972 Machl Franz Georg die Leitung hatte. Ab 1960 hat man aber wenigstens schon Ergebnisse niedergeschrieben aus denen der folgende Rückblick entstand:

 

Von 1955 bis 1968 konnten das Training und die Clubmeisterschaften im Gösser Bräu stattfinden, wo Hofwimmer Herbert 1960 den Pokal nach dreimaligem Gewinn sein Eigentum nennen durfte. 1961 steigt der ESV Wels als Sieger der 1. Klasse in die Landesliga von OÖ. auf.

 

1962 überstürzten sich die Ereignisse: Sportkollege Hofwimmer Herbert heiratet am 30.06. seine Rosi, bei den ASKÖ Junioren EM von OÖ. wurden jeweils zwei Erste und Zweite Plätze  erreicht, bei den ÖGV Landesmeisterschaften wurden Linemayer Rudolf und Lackner Manfred Landesmeister.

 

1963 konnte der ESV Wels bereits 21 aktive Gewichtheber zählen wovon bereits 9 Jugendliche den Angriff starteten. In diesem Jahr stellte Kraupa Rudolf einen neuen Landesrekord im beidarmigen Drücken, mit 93 kg, auf. Junior Karl Reitenbach gewann den Landesmeistertitel von OÖ. Am 14. September vermählten sie dann, zur gleichen Zeit - in verschiedenen Kirchen - Sportkamerad Schachinger Hubert und Kraupa Rudolf.

 

Ein tragisches Schicksal gab es am 29.05.1964 zu verzeichnen. Machl Bruno Karl starb an den Folgen eines Verkehrsunfalles im 21. Lebensjahr. Der ESV nahm geschlossen am Begräbnis teil. Bei den ASKÖ Bundesmeisterschaften wurde die Leichtgewichts-Mannschaftsklasse drittbeste Mannschaft von Österreich.

 

1965 tritt Martiner Reinhold von SC Hertha aus und dem ESV Wels bei. In diesem Jahr gab es bereits 2 Mannschaften. Die 1. Mannschaft war unbesiegbar. Sie gewannen jeweils 6:0 gegen Hertha Wels, Buchkirchen und Stadl Paura. Auch die 2. Mannschaft machte sich mächtig stark und besiegte ATSC Vöcklabruck mit 5:0.

 

1966 gab es mit Ruff Georg wieder einen Landesmeister zu verzeichnen. Ausserdem konnte durch die finanzielle Hilfe von Bürgermeister-Stv. Ernst Neuhauser ein komplettes neues Hantel und 2 Gummischeiben à 20 kg gekauft werden. Clubmeister wurde in diesem Jahr Pfaffenberger Josef, der auch noch für 90 und 100 kg die Leistungsmedaillen bekam.

 

Das Sportehrenzeichen der Stadt Wels  wurde 1967 Georg Franz Machl durch Bürgermeister Leopold Spitzer überreicht. Georg Ruff konnte seinen Landesmeistertitel vom Vorjahr grandios verteidigen und die Mannschaft konnte sich wiederum in die Landesliga nach oben kämpfen, nachdem 1966 der Abstieg in die I. Klasse folgte.

 

1968 gingen die Silbermedaillen von den ASKÖ Bundesmeisterschaften an die Mannschaft des ESV Wels, bestehend aus: Hofwimmer Herbert, Fischereder Josef, Martiner Reinhold, Willingshofer Josef, Fritsch Karl und Ruff Georg. ASKÖ Staatsmeister der Junioren wurde damals Schermann Franz und Vizestaatsmeister wurde Jung Franz.

 

Bei den DION Meisterschaften im Oktober 1969 waren 9 Athleten vom ESV Wels am Start, die wiederum mit hervorragenden Plätzen aufzeigten und die Mannschaftsleistung von 1.225,80 kg relativ für den 2. Platz sichern konnten. Am 20.11. verstarb leider der ehemalige Sektionsleiter Zellinger Max im Alter von 68 Jahren.

 

1970 zeigte Herbert Hofwimmer mit neuen persönlichen Höchstleistungen (90/90/120) auf. Mit Fischereder, Hofwimmer, Martiner und Pfaffenberger waren damals die Stützen der Welser Mannschaft genannt wobei auch die Kräfte von Ruff Georg und Fritsch Karl nicht unerwähnt bleiben durften. In diesem Jahr gelang es dem ESV Wels zweimal die Rekordleistung in der 1. Klasse OÖ. zu fixieren.

 

1971 wurde zum 1. Mal mit dem ESV Sportheim geliebäugelt. Als leistungsverlässlichster Starter der Kampfmannschaft wurde damals Herbert Hofwimmer ausgezeichnet. Josef Pfaffenberger erbrachte im Drücken erstmalig die 100 kg-Marke.

 

Trotz Abgang von Ing. Matzinger nach Klosterneuburg und der Meniskusverletzung von Ruff Georg konnte der ESV Wels den Abschluss im Jahre 1972 mit dem ehrenvollen 3. Platz in der 1. Klasse OÖ. feiern. Zu den ASKÖ Jugendmeisterschaften fuhren 8 Athleten, 5 davon hatten den Landesmeistertitel errungen, 3 davon die zweiten Plätze. Eine überaus positive Leistung die vom Trainer Hans Pösinger damals sehr gelobt wurde.

 

1973 machte die Umstellung vom Dreikampf auf den intern. vorgeschr. olymp. Zweikampf sehr zu schaffen, da die Stemmer vom ESV Wels als sehr gute „Drücker“ bekannt waren. Am 17. November 1973 fand der erste Kampf im ESV-Sportheim gegen die Gästemannschaft aus Buchkirchen statt. Diesen Bewerb konnten die Welser mit einer 3:1 Punkteleistung gewinnen, was den Buchkirchnern gar nicht gefiel, denn sie dachten, immer im Stande zu sein, die Welser besiegen zu können. In diesem Jahr war auch der erste Einsatz von Helmut Hörmandinger in der Mannschaft als Ersatz für den verletzten Ruff Georg. Sektionsleiter Machl gab seinen Rücktritt bekannt und somit wurde einstimmig Herbert Hofwimmer zum neuen Sektionsleiter gewählt.

 

Am 6. Juli 1974 wurde das 25jährige Bestandsjubiläum des ESV Wels gefeiert. Dazu wurden die Mannschaften SK Voest Linz und WSV Voest Liezen zu einem Turnierkampf eingeladen. Wie erwartet gewann der SK Voest Linz vor dem ESV Wels. Am 3. Platz waren die Athleten des WSV Voest Liezen zu finden.

 

1975 fand die Clubmeisterschaft vor ca. 100 Zusehern statt. Das Publikum heizte den Stemmern ein und somit konnten sehr gute Leistungen erzielt werden. Den Machl Gedächtnis-Wanderpokal konnte am Ende Josef Fischereder für sich gewinnen.

 

Nach einer einjährigen Kampfpause gelang es dem ESV Wels, den Anschluß an die Leistung anderer Vereine wieder anzuschließen. Am Ende des Jahres konnte der 2. Platz  in der Mannschaftsmeisterschaft von OÖ. erreicht werden. Kurt Brandstätter holte sich in der Allg. Klasse den Landesmeistertitel 1976.

 

Nachdem die Jugendlichen Athleten im Laufe der Jahre immer weniger wurden, konnten im Jahr 1977 wieder mit einigen Neuzugängen gerechnet werden, ja es wurde sogar über eine 2. Mannschaft diskutiert, was jedoch aus Kostengründen wieder verworfen wurde.

 

1978 konnte der ESV Wels in der 1. und in der 2. Klasse von OÖ. starten. ESV Wels I errichte am Ende den 2. Platz und die 2. Mannschaft kam, trotz Verhinderungen wegen dem Bundesheer bei den Jugendlichen, auf den 3. Platz.

 

Nach  Ablauf des ersten Meisterschaftshalbjahres 1979 stand es um den Landesmeistertitel sehr gut. Nach dem Ausfall des Sportkollegen Fischereder kam am Ende jedoch nur der 2. Platz heraus. Die beiden Jugendlichen Josef Thaler und Helmut Ebner machten ihre Sache sehr gut und zählten zu zwei talentierten Nachwuchsathleten, auf die man achten mußte.

 

1980 gab es einen herben Rückschlag durch den Ausfall vom verletzten Sportkollegen Brandstätter und durch den Abgang von Ernst Peck. Mit den 3 neuen Jugendlichen Ebner, Samhaber und Thaler gab es jedoch auch in diesem Jahr wieder Aufschwung. Clubmeister wurde Helmut Ebner vor Helmut Samhaber.

 

Der Trainer bestätigte nur Positives und brachte ein Anliegen, wonach ein Mannschaftsführer bestellt werden sollte. Dass die Trainingseinheiten ernst genommen wurden bestätigte 1981 Helmut Ebner, der in diesem Jahr die Leistungsmedaille für 100 kg im Stossen erhalten hat. 

 

1982 ging der ESV nur mit einer Mannschaft an den Start und sicherte sich am Ende in der 1. Klasse von OÖ. den sehr guten 3. Platz und eine Jahresbestleistung von 330,1 Punkten. Christian Ebner, neues Nachwuchstalent, wurde in diesem Jahr gleich ASKÖ-Landesmeister im Bantamgewicht und Helmut Hörmandinger im Schwergewicht.

 

Die Jugendarbeit ging auch 1983 aufwärts. Hans Pösinger, Jugendtrainer, machte seine Sache sehr gut und so tauchten in diesem Jahr wieder neue Namen wie, Klaus Hofwimmer, Robert Stanescu und Willingsdorfer Dieter auf. Clubmeister wurde jedoch Christian Ebner, gefolgt von Willingsdorfer und Stanescu sowie dem Schüler Klaus Hofwimmer.

 

Josef Fischereder gab 1984 das Ende der sportlichen Laufbahn bekannt. Schülerlandesmeister im Fliegengewicht wurde Klaus Hofwimmer und Herbert Hofwimmer belegte bei der ASKÖ Staatsmeisterschaft Platz 2 sowie Josef Pfaffenberger im Mittel Schwergewicht Platz 1 und Josef Fischereder, zum Abschluss ebenfalls Platz 1 im Leich-Schwergewicht.

 

1985 gab Pfaffenberger Josef bekannt, dass er aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten muss und nur als Reservemann zur Verfügung steht. Sein Sohn, Jürgen Pfaffenberger hingegen zeigte bereits, als Neuling, mächtig auf und belegte gleich den 2. Platz bei der Schülerstaatsmeisterschaft im Leichgewicht und auch bei den Schülerlandesmeisterschaften belegte Jürgen Pfaffenberger im Leichtgewicht und Harald Scherleithner im Fliegengewicht den 1. Platz. Diese Ergebnisse konnte Josef Thaler als neuer Jugendtrainer für sich buchen und freute sich sehr mit den Jugendlichen über die Erfolge.

Durch den 2. Platz in der 1. Klasse von OÖ. gelang dem ESV 1986 der absolute Aufwärtstrend. Etliche Neuzugänge wie z. B. Lackner Fritz und Pfaffenberger Martin machten es möglich dass der ESV Wels immer größer und stärker wurde.

 

Und auch 1987 stand die Jugendarbeit im Vordergrund. Etliche Erste und Zweite Plätze bei den Schülern und Jugendlichen durch Martin und Jürgen Pfaffenberger bzw. Klaus Hofwimmer  und Harald Scherleithner. Leistungsmedaillen erhielten Klaus Hofwimmer für 110 und 120 kg im Stossen, Jürgen Pfaffenberger für 100 und 110 kg im Stossen  und Lackner Fritz sowie Harald Scherleithner für 90 kg ebenfalls im Stossen. Bei den Weltmeisterschaften in Puerto Rico mischten unsere Herren kräftig mit. Platz 3 – AK I für Georg Ruff, Platz 4 für Josef Pfaffenberger AK II und Platz 6 für Herbert Hofwimmer in der AK III waren beachtliche Erfolge von denen noch heute gesprochen wird.

 

1988 waren vom ESV Wels wieder 2 Mannschaften im Einsatz, wobei die 1. Mannschaft den 4. Gesamtrang und die 2. Mannschaft den 2. Platz belegte.

 

Jedes Jahr konnte in der Mannschaft eine Punktesteigerung erreicht werden und auch 1989 wurde eine Steigerung von 8 Punkten erzielt. Jürgen und Martin Pfaffenberger durften das 1. Mal den ÖGV Lehrgang in Schilleiten besuchen. Auch die Statistik zeigte, dass unsere Athleten an 32 Veranstaltungen sehr aktiv und äußerst erfolgreich teilgenommen haben.

 

1990, das erste Jahr ohne Leistungssteigerung. Die Trainingseinheiten wurden nur durchschnittlich besucht, somit wurde die 1. Mannschaft nur Dritter in der 1. Klasse und die 2. Mannschaft Vierter in der 2. Klasse. 1 Jugendneuzugang durch Trauner Rudolf und ein weiteres Highlight war der Vizeweltmeistertitel für Georg Ruff bei den World Masters in Mattersburg.

 

Die erste Großveranstaltung - ASKÖ Bundesmeisterschaft - fand dann am 06.07.1991 in Wels statt. In diesem Jahr stieg auch die 1. Mannschaft in die Landesliga auf und konnte alle Kämpfe gewinnen. Junioren-Staatsmeister wurde Klaus Hofwimmer vor Jürgen Pfaffenberger und die Juniorenlandesmeisterschaften gewannen Scherleithner Harald, Pfaffenberger Jürgen sowie sein Bruder Martin in deren Gewichtsklassen. Landesmeister in der AK I wurde Ruff Georg und in der AK III Hofwimmer Herbert. Auch die Staatsmeister in den Alterklassen kamen mit Lackner Rudolf, Ruff Georg und Hofwimmer Herbert aus unserem Verein.

 

Der Höhepunkt im Jahre 1992 war der 1. Platz von Barbara Hofwimmer (ehem. Kettenhuber) beim Donaupokal Turnier in Sokolov, der 3. Platz von Helmut Ebner bei der Eisenbahner EM in Ungarn, sowie die Entsendung zu den World Masters nach Oxford wo sich mit den Rängen 4, 5 und 8 unsere Herren tapfer geschlagen haben.

 

1993 traf uns der Abgang von Klaus Hofwimmer sehr heftig. Jedoch ließen wir uns nicht unterkriegen und so reagierten wir mit übereifrigem Training was sich in Leistungsmedaillen wieder auswirkte. Ebner Helmut erhielt diese für 150 kg, Pfaffenberger Martin und Hörmandinger Helmut für 120 kg und Lackner Fritz für 100 kg.

 

Im Sportjahr 1994 stand es, aufgrund Verletzungen und Trainingsmangel, mit der 1. Mannschaft nicht zum Besten. Deshalb folgte der Abstieg aus der Landesliga. Jedoch konnte wieder ein Neuzugang bei der Jugend, Michael Finzinger, gefeiert werden. Ebner Christian erhielt in diesem Jahr die Leistungsmedaille für 120 kg im Stossen und der Wanderpokal erging das 1. Mal an Jürgen Pfaffenberger.

 

Der Abstieg aus der Landesliga war 1995 für alle Athleten ein Kopfstoss und somit stieg die Trainingsmoral wieder gewaltig an. In der 1. Klasse waren die ESV-ler nicht mehr zu schlagen und erreichten den 1. Platz. Damit war der Aufstieg in die Landesliga wieder fix. Auch bei den Einzelmeisterschaften rührten die Welser kräftig mit und brachten unzählige Medaillen sowie einen Rekord von Barbara Kettenhuber im Reissen nach Hause.

 

Der 3. Platz in der Landesliga wäre das Ziel für 1996 gewesen, geworden ist es jedoch der 4. Platz. Die Höchstpunkteleistung stand in diesem Jahr, mit 6 Athleten, bei 1.640,45 Punkten im Kampf gegen Bürmoos. Auf die Jungen Athleten wie z. B. den Ebner's, Pfaffenberger's sowie Thaler Josef und Kettenhuber Barbara war bei den Einzelmeisterschaften immer Verlass. Sie kamen stets mit außerordentlich guten Platzierungen nach Hause und auch in den Altersklassen waren ständig die Plätze 1 bis 3, durch Lackner Rudolf und Fritz, Hörmandinger Helmut, Hofwimmer Herbert und Pfaffenberger Josef, für den ESV Wels reserviert.

 

Zu früh gelobt war dann 1997 das schlechteste Jahr der Mannschaft. Mit je einem Totalversager im Reissen von Ebner Helmut, Pfaffenberger Jürgen und Thaler Josef war der Punkterückstand der Mannschaft uneinholbar und somit war nicht mehr als wiederum der 4. Platz in der Landesliga möglich. Auf die Totalversager reagierte Thaler mit einer Zweikampfbestleistung von 205 kg und Pfaffenberger Jürgen mit einer Zweikampfbestleistung von 270 kg.

 

1998 gab es wieder 3 Neuzugänge zu verzeichnen die bei den Schülermeisterschaften im Schüler-B-Cup gleich kräftig aufzeigten. Ebner Manuel wurde 3., Krammer Christoph kam auf Rang 4 und Ebner Daniel bestückte Platz 5. Das absolute Highlight war jedoch der Landesmeistertitel der Mannschaft. Jürgen Pfaffenberger wurde ab diesem Jahr als Jugendtrainer eingesetzt und galt anfangs als "sehr streng".

 

In der Nationalliga 1999 mitzumischen war  nur im westlichen Teil möglich. Die östlichen Bundesländer waren zu stark und somit erreichten wir "nur" den 4. Platz. Durch den gesundheitlichen Ausfall von Thaler kamen die Athleten Hörmandinger und Ruff wieder öfter zum Einsatz. Daniel und Manuel Ebner warfen das Handtuch und so blieb nur Christoph Krammer übrig. Martin Pfaffenberger war in diesem Jahr der erstmalige Gewinner des Wanderpokals. Tief betroffen erhielten wir am Ende des Sportjahres die traurige Nachricht vom Tod des treuen Kollegen und Mitarbeiters, Karl Leitner.

 

Martin Pfaffenberger entschied sich im Jahr 2000 für Ranshofen zu starten und ging somit von unserer Mannschaft. Thaler Josef konnte zwar wieder mitstarten, dafür verletzte sich Ebner Christian, der wiederum ein großes Loch in die Mannschaft gerissen hat. Im Endeffekt war der 4. Platz für den ESV Wels gesichert. 

 

Im Jahre 2001 folgte der Aufschwung mit Heimkehrer Klaus Hofwimmer. Wieder im Team standen die Punkte für den ESV Wels exzellent gut. Ganz ausgezeichnet war auch der damalige Jugendliche Christoph Krammer. Er gewann den Schülerstaatsmeistertitel im Zweikampf und Mehrkampf sowie den Schülercup von OÖ. Beim ESV gab es noch nie so einen erfolgreichen Schüler.

 

2002 kamen 2 Mannschaften zum Einsatz, wobei die 1. Mannschaft Platz 3 und die 2. Mannschaft Platz 4 erreichte. In diesem Sportjahr wurde die Allg. Landesmeisterschaft in Wels ausgetragen, die mit 45 Startern ein riesiger Erfolg war. Daniel und Manuel Ebner kehrten wieder zurück zum Hantelsport, Christoph Krammer jedoch beendete das Gewichtheben was dem ESV bzw. dem Gewichthebersport sehr leid tat.

 

2003 gab es 2 Neuzugänge durch  Nöbauer Harald und Lehner Heinz. Die Verstärkung tat der 1. Mannschaft sehr gut was mit dem 2. Platz in der Landesliga bestätigt wurde. Auch die 2. Mannschaft belegte den 2. Platz in der 1. Klasse. Bei den Einzelmeisterschaften wurden ebenfalls starke Leistungen vollbracht, wie z. B. Hofwimmer Klaus mit dem Landesmeistertitel im Reißen oder Ebner Helmut mit den 3. Platz in allen 3 Disziplinen bei den Allg. Landesmeisterschaften bzw. Ebner Daniel bei den U23 Landesmeisterschaften mit seinen drei 1. Plätzen. Ja und so ließen die Gewichtheber des ESV Wels immer von sich hören.

 

Lindinger August von Union Buchkirchen/Lochen stieß 2004 zu uns und unterstützte uns tatkräftig. Jürgen Pfaffenberger stach in diesem Jahr mit seinen Leistungen besonders heraus. Mit einem 2. Platz bei den Staatseinzelmeisterschaften, sowie den 1. Platz bei den ASKÖ Landesmeisterschaften und den 2. Platz bei den ASKÖ Bundesmeisterschaften sowie den 2. Platz bei den Allg. Landesmeisterschaften war er der erfolgreichste Gewichtheber des ESV, was er auch die Jahre zuvor schon leicht angekündigt hat.

 

Im Sportjahr 2005 erreichte der ESV Wels den 3. Rang in der Landesliga OÖ. Das Ziel von 1.500 Sinclairpunkten wurde nur geringfügig nicht erreicht. Mannschaftsbester war in diesem Jahr wieder einmal Jürgen Pfaffenberger mit 307,5 Punkten. In diesem Jahr gab auch Herbert Hofwimmer, nach 34 Jahren Vereinsarbeit, seinen Rücktritt als Obmann bekannt.

 

2006 war das 1. Jahr unter der Leitung von Helmut Ebner.  In diesem Jahr erreichte Jürgen Pfaffenberger die beste Platzierung seiner Laufbahn mit dem 2. Platz bei den Staatsmeisterschaften. In diesem Jahr wurde auch eine Homepage erstellt, die für alle Gewichtheber sehr aufschlussreich ist. In der Mannschaft wird ab diesem Jahr nur mehr mit 5 Athleten gestartet und die automatischen Gewichtssteigerungen wurden von 5 kg auf 2 kg und von 2,5 kg auf 1 kg geändert.

 

Eichhorn Jürgen und Spitzbart Franz konnten via Leihvertrag für das Sportjahr 2007 gewonnen werden. Somit hat auch der ESV Wels einen Jugendlichen, der durch den Trainer Jürgen Pfaffenberger sehr motiviert wurde. Die von den Gewichthebern veranstalteten Masters-Meisterschaften von Österreich war mit 100 Startern ein Großerfolg und endete mit sehr viel Lob an die Veranstalter. Jürgen Pfaffenberger konnte ein halbes Jahr leider nicht an den Start gehen, da er an einer heiklen Wirbelverletzung laborierte. Trotzdem hielt sich die Mannschaft in der Regionalliga auf dem 2. Platz sehr gut.

 

2008 – das erfolgreichste Sportjahr in der Vereinsgeschichte. Pfaffenberger Martin kehrte von der Voest zurück, Jürgen Eichhorn blieb uns erhalten und der Neuzugang vom Tiroler Markus Giacomuzzi ließ den ESV Wels eine grandiose Mannschaftsbestleistung von 1.425,80 SC-Punkten hinlegen, was den 2. Platz in der Nationalliga West einbrachte. Weiters waren die Einzelleistungen in diesem Jahr mit 25 Meistertiteln für den ESV Wels reserviert. Die Erfolge sprachen für sich und so konnte man nahezu in allen Zeitungen von den Gewichthebern des ESV Wels lesen. Das absolute Highlight lieferte zum Jahresabschluss noch Helmuth Hörmandinger, der beim Masters Europacup den 3. Platz erreichte.

 

2009 – das laufende Jahr: Christoph Krammer schnuppert erneut die Gewichtheberluft und konnte den 3. Platz bei den ASKÖ Landesmeisterschaften in der Allg. Klasse bereits wieder für sich buchen. Leider meldete sich seine Schulter wieder und die Verletzung will einfach nicht wirklich gut werden. Durch den Ausfall von Martin Pfaffenberger in der Mannschaft startet der ESV Wels diesjährig in der Regionalliga, wo die Chancen auf den Sieg allerdings sehr gut stehen.  Die Einzelleistungen waren bis dato sehr beachtlich, da die Athleten bereits bis Jahresmitte unzählige Medaillen nach Hause bringen konnten und daher wohlverdient die Sommerpause angetreten haben. Nach den beiden Herbstrunden stand fest: ESV Wels gewinnt die Regionalliga.

 

2010 - Martin Paffenberger verläßt den ESV Wels, Markus Giacomuzzi tritt völlig unserem Verein bei. Auch Christoph Krammer stellt sich als Verstärkung für die Mannschaft wieder zur Verfügung. Mannschaftsbestleistung wurde in diesem Jahr mit 1.312,66 Sinclair-Punkten gefeiert. Letztendlich ergaben die Jahresleistungen den sehr guten 3. Rang in der Landesliga. In diesem Jahr stellten sich die Gewichtheber bei der Messe "Gesund & Fit" zur Verfügung. Zahlreiche Interessenten stellten sich ein und speziell an den Schulen waren wir gefordert.

 

2011 - Leider war in diesem Jahr der Abgang von Jürgen Eichhorn zu verzeichnen. Aufgrund der wenigen Athleten taten sich Buchkirchen und Wels zusammen und so kam es zur WKG Buchkirchen/Wels. Mit der WKG waren wir wieder konkurrenzfähig und so konnten wir den 3. Platz in der Landesliga erstemmen. Am Jahresende, bei der Clubmeisterschaft, zeigte Maximilian Ebner sein Debüt mit 41kg im Zweikampf auf der Gewichtheberbühne. Das Publikum war begeistert von dem süssen Lächeln des jungen Athleten.

 

2012 - das Jahr der neuen Gesichter. Claudia Narovnigg hilft dem ESV Wels. Bernhard Riedl, Interessierter aus der "Gesund & Fit" Messe vom Vorjahr, fing an zu trainieren. Der Nachwuchs stellte sich ein. Mit Maximilian Ebner, Mario Pfaffenberger und Patrick Hansalek kam der Trainer, Jürgen Pfaffenberger, gehörig ins Schwitzen. Patrick holte anfangs gleich Gold bei den Landesmeisterschaften U9-U23, Mario Pfaffenberger Gold in der Allg. Klasse -69kg bei den ASKÖ Landeseinzelmeisterschaften und Silber beim Intern. G. Stapfer-Turnier. Claudia Narovnigg wurde 3fache Staatsmeisterin bei den Masters-Meisterschaften die in Wels souverän ausgetragen wurden. Das Starterfeld von 83 Athleten, machte die Veranstaltung zum Fernseh-Event. Die Mannschaft konnte sich über den 4. Platz in der Nationalliga und den 3. Platz in der Landesliga freuen.

 

2013 - wieder drei Neuzugänge am Anfang des Jahres. Alberto Abedini, Peter Mitterer und Hlavacek Dominik stellten Ihr Debüt gleich bei den Allg. Staatsmeisterschaften. Abedini gewann 2 x Silber, Peter Mitterer 3 x Bronze und Hlavacek Dominik erreichte bereits 3 persönliche Bestleistungen. Erstmals konnte eine "junge Mannschaft" gestellt werden, das Durchschnittsalter lag bei 26 Jahren und diese Mannschaft erreichte die beachtliche Leistung von 1.208,53 SC-Punkten. Die Nachwuchsmeisterschaften brachten für uns auch 2 Goldmedaillen (Mahmuti Andi und Maxi Ebner) und 1 Silbermedaille (Patrick Hansalek). Dominik Hlavacek gewinnt die Goldmedaille beim intern. G. Stapfer-Turnier. Im Sommer begann das Training von Kristina Feldhammer. Sie fährt von Seewalchen nach Wels ins Training und konnte bereits eine Goldmedaille bei den Österr. Meisterschaften in der U23 (-69kg) erreichen und die errungene Goldmedaille von Mario Pfaffenberger in der U17 (-77kg) durfte ebenfalls nicht unerwähnt bleiben.

 

2014 - bescherte uns eine  Staatsmeisterin mit Larissa Lehner, der weibl. Neuzugang,  einen Vizestaatsmeister mit Mario Pfaffenberger und einer Bronzemedaille für Maximilian Ebner bei den U15-U23 Meisterschaften. Maximilian erstemmte in diesem Jahr auch den Landesmeistertitel in der Allg. Klasse bis 56kg. Christoph Krammer wurde Vater seiner reizenden Tochter Chiara und wurde ASKÖ Bundesmeister in der Kategorie bis 105kg. Der Nachwuchs fuhr das erste Mal nach Thüringen zum Einladungsturnier, wo die „Ösis“ den Gastgebern die Show stahl. Larissa Lehner gewann Gold, ebenso Patrick Hansalek. Mario Pfaffenberger erreichte den 2. Platz und Maximilian Ebner den 5. Platz. In der Mannschaftswertung belegten wir Platz 4 in der Landesliga – Platz 3 wurde ganz knapp verfehlt.

 

2015 – Die U15-U23 Athleten heimsten wieder, durch Larissa Lehner, eine Gold-, durch Maximilian Ebner zwei Silber- und Mario Pfaffenberger zwei Bronzemedaillen, ein. Maximilian Ebner konnte seinen Landesmeistertitel von 2014 erfolgreich verteidigen. Auch zwei Vizestaatsmeister bei den Masters konnten durch Fritz Roithinger (AK VI) und Fritz Lackner (AK V) errungen werden. Die WKG konnte sich hervorragend auf Platz 4 in der Nationalliga einreihen. Besonders in Szene setzte sich die frischgekürte Vizestaatsmeisterin Larissa Lehner, mit Ihrem Start bei EU Cup in Rom, wo sie mit der Mannschaft die Bronzemedaille erzielen konnte.

 

2016 – Unfassbar stark trat Patrick Hansalek bei den Österr. Meisterschaften der U9 – U13 auf. Er gewann Gold in der U13 im Gewichtheben sowie im Mehrkampf. Im Sommer heiratete Bernhard Riedl seine Monika. Mannschaftlich gesehen ging’s bis Mitte des Jahres sehr gut. Jedoch kamen dann sehr viele Verletzungen auf unsern Athleten zu und somit mussten wir am Ende des Jahres mit dem Reserveteam anrücken um die Finale bestreiten zu können. Am Ende kam wieder Platz 4 in der Nationalliga heraus.